Wir sind älter geworden und weniger, und wir werden noch älter und noch weniger!

Gerade auf dem Land sollten wir uns rechtzeitig mit den Veränderungen und Herausforderungen für unsere Gemeinde- und Dorfgesellschaften auseinandersetzten. Heute kann es uns noch gelingen viele Strukturen dem Wandel anzupassen um nicht von negativen Veränderungen überrascht zu werden.

Immer mehr  Dorfbewohner leben alleine in ihren Wohnungen oder Häusern. Alleine leben, alleine wohnen bedeutet nicht gleichzeitig den Verlust sozialen Kontakte, der Nähe zu anderen, regelmäßigen Treffen mit der Familie, Freunden und Nachbarn. Aber alleine Leben kann leicht zu Problemen führen und eben auch zu Einsamkeit.

Unter Einsamkeit versteht man im Allgemeinen den massiven Verlust von sozialen Kontakten und Beziehungen, dies geschieht oft dann, wenn das alleine Leben keine freiwillige Entscheidung war.

Familienstrukturen haben sich immer mehr zu “Kleinfamilien” entwickeln, wir leben auch meist nicht mehr in einen Haus, einer Wohnung, zusammen, oft auch nicht mehr in der Nähe. Als dies verstärkt diese Entwicklung.

Da sind die Familien, die Nachbarn,  Vereine und Kirchen, eben wir alle gefordert das soziale Miteinander zu erhalten,  nicht wegzusehen, aufmerksam zu sein, und unter Umständen auch gemeinschaftliche Angebote zu machen und auf die Menschen zuzugehen. 

Falls Sie gute Beispiele,  Projekte kennen, würde ich mich freuen, wenn Sie mich auf sie hinweisen würden,  um bei dorfglück.de  auf sie hinzuweisen.

Otmar Weber

 

Zu diesem Thema ein Beitrag von kommunal.de

Seniorentelefon kämpft gegen Einsamkeit.